
Kronen Zeitung
WAS STECKT DAHINTER?
Trainer von ÖFB-Gegner tobt wegen Zidane-Besuch
Riesiger Wirbel bei Österreichs WM-Gegner Algerien! Grund: Frankreich-Legende Zinedine Zidane saß bei beiden Spielen während des Afrika-Cups auf der Tribüne. Dies aber angeblich nur, weil er seinem Sohn Luca im Tor sehen wollte.
Dennoch wurde Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petkovic auf der Pressekonferenz auch nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel und dem damit verbundenen Einzug ins Achtelfinale auf Zidanes Tribünen-Besuch angesprochen. Der kroatisch-schweizerische Doppelstaatsbürger reagierte allerdings fuchsteufelswild.
„Sie sprechen über die Anwesenheit eines der Väter meiner Spieler. Die Eltern anderer Spieler waren auch da. Das ist alles“, schnaufte Petkovic in Richtung der Reporter. Schließlich wollte er nach dem souveränen Weiterkommen lieber über das Sportliche sprechen, als über große Namen auf der Tribüne.
Überhaupt, wenn diese auch als Trainer große Erfolge feierten und derzeit nicht unter Vertrag stehen. Seit seinem Rückzug bei Real Madrid wird der Weltmeister von 1998 immer wieder mit Topklubs und Nationalteams in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde Zidane als möglicher Nachfolger von Didier Deschamps in Frankreich gehandelt.
Auch Gastgeber Marokko im Achtelfinale
Neben Algerien hat am Montag auch Gastgeber Marokko mit einem 3:0-Erfolg über Sambia das Achtelfinale des Afrika Cups erreicht.
Für die Nordafrikaner trafen im Stade Moulay Abdallah von Rabat Ayoub El Kaabi (9., 50.) und Real Madrids Brahim Diaz mit seinem dritten Tor im dritten Spiel (27.). Topstar Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain gab in der 64. Minute sein Comeback nach einer Knöchelblessur. Aufseiten Sambias um Ex-Salzburger Patson Daka war Austria-Lustenau-Stürmer Jack Lahne Ersatz.
Neben den erstplatzierten Marokkanern stieg in Gruppe A auch Mali nach einem 0:0 gegen die Komoren auf. Mit Mohamed Camara, Dorgeles Nene, Amadou Haidara (alle Ex-Salzburg) und Mamadou Sangare (Ex-Rapid) standen dabei vier ehemalige österreichische Bundesliga-Kicker am Feld. Ein weiterer, Amadou Dante (Ex-Sturm), saß ebenso wie der von Salzburg an Lausanne verliehene Gaoussou Diakite auf der Bank.
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